"Die Toten reiten schnelle." Literarische Zitate in Briefen von und an Alexander von Humboldt

Anne Jobst, Ingo Schwarz

Abstract


Zusammenfassung

Viele Briefe von und an Alexander von Humboldt enthalten Zitate aus klassischen Werken der Antike oder aus zeitgenössischen Gedichten, Dramen, Erzählungen. Der Aufsatz versucht anhand einiger Beispiele zu zeigen, dass es den Briefeschreibern weniger darum ging, die Empfänger mit gediegener Bildung zu beeindrucken, als darum, ihren Gedanken anschaulicher und prägnanter Gestalt zu verleihen, zumal in gebildeten Kreisen die Kenntnis der Klassiker und der zeitgenössischen Literatur sozusagen zur Grundausstattung an Bildung gehörte, mit der beinahe spielerisch umgegangen werden konnte.


Abstract

Alexander von Humboldt and his correspondents liked to enrich or embellish their letters with quotations from classic works of ancient literature as well as from recent poems, plays, or novels. This paper tries to show that references to literature were very often used in order to express thoughts and feelings more clearly not so much for impressing the recipients of letters with high education. In educated circles a good knowledge of ancient and modern works of literature was a standard requirement, which often allowed the letter writers to use quotations in a playful manner.



Schlagworte


Intertextualität; Literarische Zitate

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DOI: http://dx.doi.org/10.18443/88

Copyright (c) 2007 Anne Jobst, Ingo Schwarz

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HiN – Alexander von Humboldt im Netz
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ISSN 1617-5239