Russisch-Deutsche Zusammenarbeit in Erforschung und Erschließung Nordsibiriens seit den Tagen von Alexander von Humboldt

Jörn Thiede

Abstract


Zusammenfassung

Die wissenschaftliche Erschließung des zentralen und nördlichen Sibiriens sowie des angrenzenden Nordpolarmeeres ist traditionell von deutschen Wissenschaftlern unterstützt worden, sei es unter ihrer deutschen Nationalität, sei es als nach Rußland eingewanderte Deutsche, die dort für sich und ihre Familien eine neue Heimat gefunden hatten. Diese wissenschaftliche Erschließung Sibiriens kann in vier Phasen eingeteilt werden: eine pre-Humboldtiane, Humboldtiane, post-Humboldtiane und moderne Phase. Die Perestroika eröffnete Zugang zu vorher gesperrten Gebieten auch für deutsche Forscher und es hat sich in den vergangenen 15 Jahren eine enge Partnerschaft zwischen russischen und deutschen Forschungseinrichtungen entwickelt, die von den verantwortlichen föderalen Wissenschaftsministerien auch finanziell gefördert worden ist.


Abstract

The scientific exploration of central and northern Siberia as well as the adjacent Arctic Ocean has been traditionally supported by German scientists, either by German nationals or by naturalized former Germans who had moved to Russia. The history and development of this exploration can be subdivided into four phases: pre-Humboldtian, Humboldtian, post-Humboldtian and modern times. The latest phase unfolded after perestroika opened up a new chapter of access to previously closed regions in northern Siberia and of intimate cooperation between Russian and German science organizations, with the support of the responsible federal ministries both in Russia as well as in Germany.



Schlagworte


1829; Nordsibirien; Russland

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DOI: http://dx.doi.org/10.18443/65

Copyright (c) 2005 Jörn Thiede

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